Neues Landesjagdgesetz NRW ist am 13. März 2019 in Kraft getreten

Sie möchten den „Schießübungsnachweis für Bewegungsjagden“ hier bei uns erwerben?

Sprechen Sie bitte unsere Schießaufsicht beim Öffentlichen Schießen in unserem Schießzentrum vor Aufnahme des Schießbetriebes darauf an! Oder vereinbaren Sie einen gesonderten Termin mit uns.

 

Schiessnachweis

Zur Teilnahme an Bewegungsjagden ist seit dem Inkrafttreten des neuen Landesjagdgesetzt in NRW statt eines Schießleistungsnachweises jetzt ein Schießübungsnachweis erforderlich (jeweiliges Landesjagdgesetz beachten); dazu sind die gleichen drei Disziplinen zu schießen wie bisher. Der Gesetzgeber hat zudem klargestellt, dass Schießsimulationen (Laserschießkinos) nicht die Bedingungen für den Schießübungsnachweis erfüllen. Die Disziplinen auf dem „Laufender Keiler“- Stand sind (in einem für Schwarzwild zugelassenen Kaliber durchzuführen):

  • stehend freihändig flüchtiger Überläufer (3 Schuss)
  • stehend freihändig lfd. Keiler angehalten (3 Schuss)
  • sitzend lfd. Keiler angehalten (3 Schuss)

Für jede Teilnahme an einer Bewegungsjagd (also nicht nur im Staatswald, sondern generell!) auf Schalenwild wird ein Schießübungsnachweis gefordert, der nicht älter als ein Jahr sein darf (Gültigkeit 12 Monate). Einen Nachweis kann man in unserem Schießzentrum erbringen.

Bei Bewegungsjagden auf Schalenwild obliegt also dem verantwortlichen Jagdleiter nicht nur die Kontrolle der gültigen Jagdscheine – er muss sich auch davon überzeugen, dass jeder Teilnehmer im Besitz eines aktuellen Schießübungsnachweises ist. Wer in NRW ohne diesen an Bewegungsjagden auf Schalenwild teilnimmt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die im Wiederholungsfall zum Jagdscheinverlust führen kann.