Gedicht zur Jagdausbildung der KJS Unna e.V. von den Lehrgangsteilnehmern 2019/2020

„Das ist des Jägers Ehrenschild,
dass er hegt und pflegt sein Wild,
waidmännisch jagt, wie sich’s gehört,
den Schöpfer im Geschöpfe ehrt.“

Kersting’s Jünger

 

11 Monate waren wir dabei,
trotz dem ganzen Corona allerlei.
Unterricht, Schießen und das Lernen,
konnten uns die Laune nicht verderben.

 

Auch der Norbert hat's gerissen,
seine brave Theke werden wir sehr vermissen.

 

Auch die "Pförtner" Markus und Paul,
waren überhaupt nicht faul.
Sie halfen stets vor Ort,
für uns da und niemals fort.

 

Jan-Eike Kersting rauchte der Kopf,
am Ende reichte es nicht mal für einen Zopf.
Den Jägerhut trägt er nicht nur zur Zier,
denn er hat Achtung vor dem Hochwildtier.

 

Das Niederwild übergab er an Garbe,
obwohl er es so gerne habe.
Michael, ein guter Jägersmann,
von dem man richtige Waidgerechtigkeit lernen kann.

 

Torsten Hinrichs, Familie Flamang Vater und Sohn,
brachten uns nah die Patronen.
Büchsen und Flinten wurden geschossen,
wenn auch manche Tränen sind geflossen.

 

Beim Jörg kippte öfter wegen uns die Stimmung,
der Hase fiel, wir kamen zur Besinnung.

 

Petra Spiekermann,
eine Frau, von der man viele Krankheiten lernen kann.
"Schöner Hund, leider plötzlich tot"
war Petras 1. Gebot.
Sie lehrte uns die Kokzidiose,
vor der Prüfung hatten wir ordentlich Losung in der Hose.

 

Land- und Waldbau, oh Junge,
noch heute liegt mir Ilex Aquifolium auf der Zunge.
Roggen, Weizen und die Gerste,
heute wissen wir, letztere ist die erste.

 

Auch der Pröpper, der Rechts-Versteher,
brachte uns das Jagdrecht näher.
Der Jägernotweg ist zu benutzen,
mit angeleintem Hund und entladenem Stutzen.

 

Es war eine unvergessliche Zeit,
wir wünschen allen eine
schöne Jägerszeit,
eine sichere Kugel
und stets Waidgerechtigkeit!

Horrido!