Pressearbeit

In der heutigen Zeit, wo Jagd und Jäger in der zunehmenden und oft unsachlichen Kritik der Öffentlichkeit stehen, ist eine offensive Öffentlichkeitsarbeit besonders wichtig. Es gibt keinen Grund, nicht über das zu sprechen, was wir z.B. im Naturschutz Gutes tun oder ansonsten bewirken. Unter diesem Aspekt kommt der Öffentlichkeitsarbeit eine besondere Bedeutung zu, auch wenn es im Bereich der Jägerschaft Unna noch bei weitem nicht die Probleme gibt wie andernorts. Die größtenteils ländliche Bevölkerung hat sich eine weitestgehend natürliche Einstellung zur Natur und der Tierwelt bewahrt.
 
 

Öffentlichkeitsarbeit ist vielfältig. Zunächst ist hier die Pressearbeit zu nennen. Über dieses Medium kann nicht nur die Bevölkerung über Aktivitäten der Jägerschaft und ihre Hintergründe informiert werden. Auch die eigenen Mitglieder werden über die Tageszeitung und natürlich die jagdliche Presse erreicht und beispielsweise über Terminänderungen und dergleichen benachrichtigt.
 
Auch die Aktivitäten der Jagdhornbläser sind als Öffentlichkeitsarbeit im besten Sinne anzusehen. Die Auftritte unserer Bläser in der Öffentlichkeit erzielen immer eine große – und positive – Resonanz in der Bevölkerung. Viele Bürger kommen nur zu den Hubertusmessen, um unsere Bläser zu hören.
 
Wichtiger aber ist es, die Bürger von morgen zu erreichen und über die Jagd zu informieren. Dazu müssen die Jäger in Kindergärten und Schulen gehen oder, noch besser, Schulklassen in den Wald holen. Dies geschieht auf vielfältige Weise. Siehe auch Lernort Natur mit seiner Rollenden Waldschule.
 
Letztendlich ist bezüglich der Öffentlichkeitsarbeit jeder einzelne Jäger gefordert, wenn er in seinem Revier oder sonst in der Natur Kontakt zum Bürger bekommt. Die Art, wie man mit einem Spaziergänger spricht, aus welchen Gründen auch immer, ist ausschlaggebend für das Bild, das sich die Öffentlichkeit vom Jäger macht.