Neubau in Bergkamen schließt Lücke im regionalen Bedarf

Am 5. November 2014 erteilte die Kreisverwaltung Unna den KJS Unna und Hamm die Baugenehmigung für das Schießzentrum Unna-Hamm. Ein großer Schritt zur Verwirklichung des Projektes.

Schiessanlage Bergkamen Vogelperspektive

Der Bereich des jagdlichen Schießens wird vier 100m-Bahnen, einen laufenden Keiler mit integrierter Kipphasenanlage, sowie eine 25m-Kurzwaffenanlage mit fünf Schießbahnen und einen Schulungsraum umfassen. Ergänzend zu diesem Angebot sind auf dem Standort ein Ladenlokal mit einer Simulationshalle für das jagdliche Übungsschießen auf animierte Ziele und die Schießsporteinrichtung der Sportschützen geplant. Das Projekt wird baufachlich von dem Architekturbüro planwerk aus Münster begleitet und umgesetzt. Dieser kompetente Partner berät den Landesjagdverband und Schießstandbetreiber in NRW rund um das Thema Ertüchtigung und Neubau von Schießständen und kooperiert eng mit einem bundesweit anerkannten Schießstandsachverständigen. Dabei ist Fachverstand besonders bei der Frage des Lärmschutzes nötig. Dieser wird durch eine weitgehende Einhausung der Anlage in Verbindung mit einer erprobten Rasterdeckenkonstruktion in den nach oben offenen Anlagenbereichen sichergestellt.

 

Erste Gespräche für dieses Projekt wurden 2002 von Seiten der Sportschützen geführt. Ab 2006 beteiligten sich die Kreisjägerschaften Unna und Hamm und arbeiteten seit 2009 mit planwerk zusammen. Im Juli 2013 wurde der Genehmigungsantrag eingereicht und schließlich wurde  am Donnerstag, den 05. November 2014 die Baugenehmigung erteilt. Diese gilt für die nächsten drei Jahre. Zwischen den ersten Gesprächen und dem jetzigen Erfolg lag viel Arbeit, viele Auflagen mussten erfüllt werden. Insgesamt wurden acht Gutachten in Auftrag gegeben und es musste eine Ausgleichsfläche für den Kiebitz gefunden werden.

 

Nun werden die Kreisjägerschaften Hamm und Unna Fördermittel aus den von Jägern aufgebrachten Geldern (Landesjagdabgabe) beantragen.
Zudem müssen Verhandlungen mit Kooperationspartnern zur Übernahme der Simulationsanlage und des Ladenlokals weitergeführt und nicht zuletzt die Ausschreibungsunterlagen für das Gesamtkonzept vorbereitet werden.

 

Nach Abarbeitung dieser Aufgaben, wird das Gesamtprojekt den Versammlungen der zwei Kreisjägerschaften zur Abstimmung vorgelegt.
Der Dank der Kreisjägerschaften geht ins Besondere an die Stadt Bergkamen, den Kreis Unna, das Architekturbüro planwerk, den Landesjagdverband und das Ingenieurbüro für Baustatik Maaß aus Bönen.